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9. Juni 2017

Projekt QVac: Kontrollierte Studie über die Effekte der Impfung von Färsen gegen Q-Fieber

Rind Projekt QVac

Mit Hilfe einer kontrollierten und randomisierten Studie sollen die Effekte der Impfung auf die Zurückdrängung des Erregers Coxiella burnetii in Milchviehherden verifiziert und Einflüsse auf das Fruchtbarkeitsgeschehen untersucht werden. Der Erreger wird von chronisch infizierten Tieren bei Geburten und über die Milch ausgeschieden. Er ist auf den Menschen übertragbar. Dauerformen sind sehr lange haltbar. Besondere Relevanz hat Q-Fieber bei der Abgabe von Rohmilch ab Hof oder Vorzugsmilch und der Verarbeitung von Rohmilch.

12. Mai 2017

Schmallenberg-Virus bei Schafen, Ziegen und Rindern

Schaf+Ziege Publikation Tiergesundheitsprogramm

Im vergangenen Jahr wurden von immer mehr Landwirten und Tierärzten schwere Missbildungen bei Rindern, Schafen und Ziegen gemeldet. Diese werden durch das Schmallenberg-Virus (SBV) hervorgerufen, benannt nach dem Ort Schmallenberg im Hochsauerland. Dort wurde es im November 2011 zuerst nachgewiesen. Ähnliche Erreger kommen in Afrika, Asien und Australien vor. Diese neue Krankheit wird – ähnlich der Blauzungenkrankheit – durch Gnitzen übertragen.

6. April 2017

Projekt MeTiWoLT: Haltung von Legehennen mit ungekürzter Schnabelspitze

Gefluegel Projekt MeTiWoLT

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Etablierung eines anwendungsorientierten Beratungs- und Managementsystems zur Vermeidung des Federpickens in Thüringen. Hierdurch soll eine wirtschaftliche und tiergerechte Legehennenhaltung ohne zusätzliche Risiken für die Tiere gewährleistet werden.

3. April 2017

Projekt MapBiogas: Untersuchung zum Vorkommen von Mycobacterium avium ssp. paratuberculosis in Gärsubstraten und Gärresten von Biogasanlagen

Rind Projekt MapBiogas

Ziel des Projekts ist es, in Rinderbeständen mit hoher bzw. niedriger Intraherdenprävalenz der Paratuberkulose die Inaktivierung des Erregers nach primärer Fermentation, nach Nachgärung und nach Nachrotte zu prüfen. Damit soll gezeigt werden, dass die Verarbeitung von Rindergülle in Biogasanlagen einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Erregereintrags in die Umwelt leisten kann und somit auch die Gefahr eines Rückeintrags aus der Umwelt in den Rinderbestand deutlich vermindert wird.

2. Januar 2017

Änderung der Beihilfesatzung ab 2017

Pferd Rind Schaf+Ziege Schwein Bienen Gefluegel Beitrag-Leistungen Tiergesundheitsprogramm

Am 24. November 2016 wurde vom Verwaltungsrat der Thüringer Tierseuchenkasse eine Änderung Beihilfesatzung ab 01. Januar 2017 beschlossen. Wesentliche Änderungen betreffen die Bekämpfung von Infektionen mit Coxiella burnetii (Q-Fieber) in Rinder-, Schaf- und Ziegenbeständen, die Bekämpfung der Pseudotuberkulose in Schaf- und Ziegenbeständen sowie die Bekämpfung der Varroa-Milbe in Bienenvölkern und Reinigung und Desinfektion einschließlich Entwesung im Tierseuchenfall.